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4. Rennwochende 2025 Zandvoort

Rennwochenende Nummer 4 für Maximilian Kochendörfer – Lehrstunden in Zandvoort

Für Maximilian Kochendörfer ging es am vierten Rennwochenende des BMW 318ti Cups erstmals ins Ausland: Auf dem anspruchsvollen Circuit Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste stand eine besondere Premiere an. Für den 22-Jährigen war es der erste Auftritt auf der Strecke, eine neue Herausforderung, die intensive Vorbereitung und schnelle Anpassung erforderte.

Testtag

Um sich bestmöglich auf die Strecke einzustellen, nutzte Kochendörfer am Dienstag vor dem offiziellen Programm einen Testtag. Dabei gelang es ihm, schnell eine solide Grundpace zu entwickeln, eine Leistung, die er auch in der offiziellen Testsession am Freitag bestätigen konnte. Das Vertrauen ins Auto stimmte, die Vorbereitung war vielversprechend.

Verpasste Chancen im Qualifying

Die erste Trainingssession am Samstag verlief weniger optimal: Zwei Unterbrechungen, die zweite davon endgültig, ließen keine freie Runde zu. P26 war das Ergebnis. Im Qualifying setzte Kochendörfer gemeinsam mit Teamkollege Jochen Schragner auf eine neue Taktik: Abwechselnde Windschatten-Runden sollten die Zeiten verbessern. Die Strategie war vielversprechend, doch in seiner schnellsten Runde rutschte Kochendörfer in der letzten Kurve ins Kiesbett. „Ich wusste sofort: Das wäre eine Runde für die Top Ten gewesen“, sagte er später. Platz 18 war unter den Umständen das Maximum. Dennoch stieg seine Motivation: „Ich war sogar noch motivierter, ich wusste, was möglich ist.“

Technische Probleme bremsen den Sonntag

Nach dem Qualifying wurde das Fahrzeug durch Morts Racing neu vermessen – dabei traten Unregelmäßigkeiten auf, die vom Team behoben wurden. Doch der Sonntag zeigte: Es war nicht genug. Bereits im ersten Rennen fehlte es beim Herausbeschleunigen aus den Kurven an Leistung. Trotz Windschatten verlor Kochendörfer wiederholt den Anschluss, am Ende stand Platz 18. „Mit solchen Problemen hatte ich zuvor nie zu kämpfen, das kam völlig unerwartet“, erklärte er.

Im zweiten Rennen verschärfte sich die Situation. Das Auto ließ sich kaum noch konkurrenzfähig bewegen. Gepaart mit intensiven Zweikämpfen reichte es am Ende nur für Platz 20.

Fazit und Ausblick

„Das war ein Wochenende, das leider nicht meinen Ansprüchen entspricht. Ich weiß, was möglich ist und dieses Mal konnte ich es nicht zeigen“, fasste Kochendörfer nüchtern zusammen. Umso größer ist nun der Ansporn, beim nächsten Lauf in Oschersleben wieder vorn anzugreifen und das eigene Potenzial erneut auf die Strecke zu bringen.