5. Rennwochende 2025 Oschersleben
Rennwochenende Nummer 5 für Maximilian Kochendörfer: Frühes Ende in Oschersleben
Vom 22. bis 24. August gastierte der BMW 318ti Cup zum fünften Saisonlauf in der Motorsport Arena Oschersleben, einer Strecke, die Maximilian Kochendörfer aus der NATC und der BMW Challenge bereits gut kannte. Die Erwartungen an das Wochenende waren entsprechend hoch, doch am Ende sollte es aus ganz anderen Gründen in Erinnerung bleiben.
Fehlstart in den Freitag
Der Auftakt ins Wochenende verlief holprig. In den Testsessions am Freitag sorgten wiederholt Probleme mit der Lichtmaschine dafür, dass Kochendörfer zwei von drei Stints nicht wie geplant absolvieren konnte. Auch im anschließenden freien Training fand der 22-Jährige keinen Rhythmus und blieb mit Platz 24 hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Qualifying unter Wert
Im Qualifying am Samstagmorgen verhinderte eine Kombination aus Fahrfehlern und dichtem Verkehr auf der Strecke eine saubere Runde. P30 war das ernüchternde Ergebnis, das schlechteste Qualifying der bisherigen Cup-Saison für Kochendörfer. Eine Analyse der besten Einzelsektoren zeigte allerdings, dass das Potenzial für einen Platz in den Top 15 durchaus vorhanden gewesen wäre.
Rennen 1: Stark begonnen, abrupt beendet
Trotz der schlechten Ausgangsposition ging Kochendörfer entschlossen ins erste Rennen. Bereits in der ersten Runde machte er acht Positionen gut, weitere acht folgten in der ersten Rennhälfte. Zwischenstand: Platz 14. Doch kurz nach dem Boxenstopp nahm das Rennen eine dramatische Wendung: In der letzten Kurve erhielt Kochendörfer einen Treffer, der ihn auf der Start-Ziel-Gerade quer zur Fahrtrichtung stehen ließ. Ein nachfolgender Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und kollidierte mit der #405 auf der Fahrerseite.
Glück im Unglück: Beide Fahrer blieben unverletzt. Für Kochendörfers Auto bedeutete der Aufprall jedoch das Aus, die Schäden waren so schwerwiegend, dass ein Start im zweiten Rennen am Sonntag ausgeschlossen werden musste.
Sonntag am Mikrofon statt im Cockpit
Ganz ohne Aufgaben verlief der Sonntag dennoch nicht: Maximilian wurde von Alex Striege eingeladen, das zweite Rennen als Co-Kommentator aus der Sicht eines Fahrers zu begleiten. Eine neue Erfahrung, die zumindest etwas Positives aus einem sonst bitteren Wochenende mitnahm.
Wie es in der laufenden Saison weitergeht, ist derzeit noch offen.





