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3. Rennwochenende Nürburgring 2025

Rennwochenende Nummer 3 für Maximilian Kochendörfer im BMW 318ti Cup

Ein herausforderndes, aber lehrreiches Wochenende liegt hinter Maximilian Kochendörfer. Beim dritten Lauf des BMW 318ti Cups auf dem Nürburgring zeigte der 22-Jährige eine starke Leistung – begleitet von engen Zweikämpfen, technischen Herausforderungen und wichtigen Erfahrungswerten auf der traditionsreichen Grand-Prix-Strecke in der 24h-Variante.

Solide Vorbereitung und unerwartete Wendung im Team

Bereits in den Test- und Einstellfahrten setzte Kochendörfer mit Platz sechs ein erstes Ausrufezeichen und sammelte wertvolle Daten für das weitere Setup. Im freien Training am Freitag erfüllte er mit Rang 18 sein selbstgestecktes Ziel, sich unter den Top 20 zu platzieren. Die größere Geschichte des Tages schrieb jedoch das Team: Bei Moritz Terhar musste nach einem gravierenden Motorschaden zunächst das Aus für das Wochenende verkündet werden. In einer nächtlichen Kraftanstrengung – mit tatkräftiger Unterstützung von MK Motorsport – gelang es den Mechanikern, einen Ersatzmotor einzubauen und Terhar für das Qualifying am Samstagmorgen wieder an den Start zu bringen.

Qualifying und erstes Rennen: starke Aufholjagd belohnt

Im Qualifying fand Kochendörfer keine freie Runde für eine optimale Zeit und musste sich mit Startplatz 25 zufriedengeben – ein Resultat, das dem engen Leistungsniveau im Cup geschuldet war. Umso überzeugender zeigte er sich im ersten Rennen: Auf der 24h-Variante der GP-Strecke behauptete er sich in den hart umkämpften ersten Kurven und fuhr mit konstanter Pace und kluger Strategiewahl bis auf Rang acht vor. Damit sicherte er sich sein bisher bestes Saisonergebnis sowie Startplatz drei für das zweite Rennen am Sonntag – dank des Top-10-Reverse-Grids.

Rennen 2: Neue Herausforderungen und lehrreiche Konsequenz

Der stehende Start zum zweiten Lauf brachte direkt enge Duelle. Kochendörfer verlor zunächst einige Positionen, kämpfte sich aber in einem engen Rennen erneut in die Top Ten. Aufgrund seines Resultats vom Vortag musste er eine sogenannte Erfolgsstrafe absolvieren, wodurch sich seine Boxenstoppzeit verlängerte. Ein kleines Timingproblem beim Verlassen der Box – zwei Sekunden zu früh – führte zu einer 10-Sekunden-Zeitstrafe. Am Ende sah Kochendörfer die Zielflagge auf Platz neun, wurde nach der Zeitstrafe als Dreizehnter gewertet.

Fazit und Ausblick

Mit Platz acht im ersten Rennen konnte Maximilian Kochendörfer eines seiner bislang stärksten Ergebnisse im BMW 318ti Cup verbuchen. Trotz der Strafzeit im zweiten Rennen und eines herausfordernden Qualifyings blickt er auf ein sportlich wertvolles Wochenende zurück. In fünf Wochen geht es für ihn und das Team zur Zandvoort Summer Trophy in die Niederlande – mit klarem Ziel: die Top Ten weiter festigen und im Feld vorne mitkämpfen.